Podcast

O-Ton Pädiatrie – der Podcast für Kinderärzt*innen

Der Podcast O-Ton Pädiatrie behandelt Themen der Kinder- und Jugendmedizin und richtet sich primär an Kinderärztinnen und Kinderärzte sowie alle fachlich Interessierten.
Aktuelle Meldungen
Virusinfektionen

Schwere Erkrankungen nach Atemwegsinfektionen

Nach einer multizentrischen, retrospektiven Kohortenstudie (READAPT-Kids) aus Kanada entwickelte mehr als jedes fünfte Kind mit einer akuten Infektion der Atemwege eine schwere Folgeerkrankung. Der bedeutsamste Risikofaktor war die Verlegung zwischen zwei medizinischen Einrichtungen und das Vorliegen mehrerer chronischer Erkrankungen.
GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz

Pädiatrie-Verbände fordern Stärkung der Sozialpädiatrie

Heftigen Wirbel hat der geplante Entwurf zum GKV-Beitragssatz-Stabilisierungsgesetz von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken auch in der Pädiatrie ausgelöst. Die Vorhaben der Bundesregierung – so der Vorwurf – gingen in weiten Teilen an den Bedürfnissen kranker Kinder und Jugendlicher vorbei.
Videospiele

Prävalenz des kritischen Konsums auch nach Corona erhöht

In der Pandemie hat sich die Prävalenz der Video- und Computerspielsucht unter Jugendlichen in Deutschland mehr als verdoppelt und liegt – trotz wieder sinkender Prozentraten – derzeit immer noch über dem Niveau von 2019. Das gibt Anlass zur Sorge, meinen die beteiligten Forscher des UKE in Hamburg.
Forschungsprojekt IMPRESS

Wie Eltern über Impfungen denken

Das Robert Koch-Institut (RKI) führt regelmäßig Befragungen zum Thema Impfen, Impfwissen, Impfskepsis und Impfakzeptanz durch. So sind kürzlich die Ergebnisse einer Befragung von Eltern mit Kindern unter sieben Jahren im Rahmen des IMPRESS-Projektes veröffentlicht worden, die gerade auch für Pädiater interessant sind.
Gesundheits­untersuchung

Bis 20 Jahre jetzt auch für Pädiater abrechenbar

Für die Kinder- und Jugendmedizin ist das etwas grundlegend Neues: Ab sofort können auch Pädiaterinnen und Pädiater die Gesundheitsuntersuchung für Erwachsene bei 18- bis 20-jährigen Patientinnen und Patienten vornehmen und abrechnen. Bisher waren diese Leistungen nur Allgemeinärztinnen und Allgemeinärzten sowie Hausarzt-Internistinnen und -Internisten vorbehalten.
Neue S3-Leitlinie

Empfehlungen zu seltenem genetischem Syndrom DS22q

Vor Kurzem ist die „S3-Leitlinie Deletion- und Duplika­tionssyndrom 22q11.2 im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter (DS22q)“ erschienen. Dieses Syndrom ist nach dem Down-Syndrom das häufigste bekannte ­genetische Syndrom des Menschen.
Aus der Zeitschrift
Borreliose

Neuigkeiten zum Dauerbrenner

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit in Europa. Aufgrund ihrer vielfältigen klinischen Erscheinungsformen kann sie nahezu jedes Organsystem betreffen und erfordert somit ein hohes Maß an diagnostischer Aufmerksamkeit.
Sepsis-Update

Was für die kinderärztliche Praxis wichtig ist

Eine Sepsis ist keine eigene Erkrankung, sondern die Folge einer fehlregulierten Reaktion auf eine Infektion mit lebensbedrohlicher Organdysfunktion. Die größte Herausforderung in der Praxis bleibt das rechtzeitige Erkennen des kritisch kranken Kindes. Was ist für die Diagnose relevant? Und was ist therapeutisch entscheidend?
Praxiskolumne

Evidenz versus Ideologie und Populismus

Mit Blick auf die USA unter Donald Trump zeigt sich, wie politische Ideologie die evidenzbasierte Medizin bedrängen und zu gravierenden Folgen für Patientinnen und Patienten führen kann.
Visuelle Kompetenzerweiterung in SPZ

Neuer Zertifikats-Kurs stellt Weichen

Bei Kindern mit Entwicklungsstörungen oder neurologischen Erkrankungen treten Sehbeeinträchtigungen überdurchschnittlich häufig auf. Diese werden nicht selten übersehen oder in ihrer alltagsrelevanten Bedeutung unterschätzt.
Initiative: Bewusstsein schaffen

Entwicklungsstörungen der motorischen Koordination

Ungeschickt, langsam und ungenau im Alltag: Mit einer Prävalenz von 5 – 9 % in Deutschland zählen Entwicklungsstörungen der motorischen Koordination (EMK) zu den häufigsten Entwicklungsstörungen im Kindesalter.
Sozialpädiatrische Zentren

Sonderermächtigung von Psychotherapeuten

Mit der Neufassung des § 31 Absatz 1 der Zulassungsverordnung für Vertragsärzte (Ärzte-ZV) sind ärztliche und psychotherapeutische Leistungen, die im Rahmen einer Kooperation mit einem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) erbracht werden, jetzt im Kontext einer Sonderermächtigung durch den Zulassungsausschuss möglich.
Immunschwäche

Physiologische Infektanfälligkeit oder Immundefekt?

In der kinderärztlichen Praxis gehören Fieber, wiederholte Infekte oder langwierige Erkrankungsverläufe zum Alltag. Doch ab wann sollte man über die einfache Wiederkehr von Infekten hinaus an eine Immunschwäche denken?
Antibiotikaprophylaxe

Gezielter Einsatz, minimierte Risiken

Antibiotika – ja oder nein? Und wenn ja, welche? Dieser Beitrag fasst praxisrelevante Empfehlungen zu vier zentralen Indikationsbereichen der Antibiotikaprophylaxe im kinderärztlichen Alltag zusammen.
Der diagnostische Blick

Rezidivierendes Erbrechen und blutige Stühle bei Kleinkind

Ein Junge wird im Alter von 17 Monaten in unserer Tagesklinik vorgestellt. In der Vergangenheit gab es wiederholtes Erbrechen nach bestimmten Nahrungsmitteln, einen perianalen Abszess und später regelmäßig blutige Stühle. Eine Gedeihstörung lag nicht vor, lediglich eine diskrete Blässe. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
Eine diagnostische Herausforderung

Fieber unklarer Ursache (FUO) im Kindesalter

Zwischen Infektion, Autoinflammation und Neoplasie: Das Spektrum an potenziellen Ursachen des "Fever of unknown origin (FUO)" ist breit und hat sich über die letzten Jahrzehnte stark verändert. "Red Flags" sollten ernst genommen werden, die Prognose ist gut. Die Autorinnen geben einen praxisorientierten Überblick zu Definition, Ursachen, diagnostischem Vorgehen und therapeutischem Management.
DGSPJ-Klausur 2026 in Berlin

Klare Kante für neue Positionierungen

Bei der diesjährigen DGSPJ-Klausurtagung ging es um die eigene politische Positionierung, aktuelle Herausforderungen anderer pädiatrischer Verbände und Gesellschaften, Weiterbildung, Hilfsmittelversorgung, Reha und Prävention.
Fragen aus der Praxis

Früherkennung von Typ-1-Diabetes in der Kinderarztpraxis

Heute können bereits mehrere Vorstufen eines Typ-1-Diabetes (T1D) erkannt werden, lange bevor erste klinische Symptome auftreten. Wie funktioniert die T1D-Früherkennung im pädiatrischen Praxisalltag? Antworten und eigene Erfahrungen hat Dr. Franziska Schaaff, die diese Früherkennung seit über 10 Jahren in ihrer Kinderarztpraxis durchführt.
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PädiatrieLetter

Der PädiatrieLetter von Kinderärztliche Praxis, Arzt & Wirtschaft und Medical Tribune ist speziell auf den Informationsbedarf von pädiatrisch tätigen und interessierten Ärztinnen und Ärzten ausgerichtet und verschafft einen raschen und nachhaltigen Überblick.
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DGSPJ

Herausgebende Fachgesellschaft

Die Zeitschrift Kinderärztliche Praxis ist seit vielen Jahren das offizielle Organ der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin е. V. (DGSPJ).
Aktuelles Heft
Schwerpunkt Fieber und Entzündungen
  • Fieber unklarer Ursache
  • Infektanfälligkeit oder Immundefekt?
  • Indikationen zur Antibiotikagabe
Weitere Themen:
  • Kasuistik: Erbrechen und blutige Stühle – Ihre Diagnose?
  • Früherkennung Typ-1-Diabetes
  • MMR-Impfung
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