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		<title>kinderaerztliche-praxis.de: Aktuelle News</title>
		<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/</link>
		<description>Aktuelle News von Kinderärztliche Praxis</description>
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			<title>kinderaerztliche-praxis.de: Aktuelle News</title>
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		<lastBuildDate>Mon, 20 May 2013 00:24:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>„Uns schmeckt das, was wir regelmäßig essen“</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/uns-schmeckt-das-was-wir-regelmaessig-essen.html</link>
			<description>Die Übung macht´s: Durch regelmäßiges Essen gesunder Lebensmittel entwickeln Kinder Geschmack an Gemüse, Obst und Co. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Dieser frühkindliche Lernerfolg prägt dann nachhaltig die Ernährungsgewohnheiten (und die Gesundheit) im weiteren Leben. „Wir essen nicht das, was uns schmeckt, sondern uns schmeckt das, was wir regelmäßig essen!“, betont Prof. Dr. Berthold Koletzko von der Ernährungskommission der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ). Während Süßes und Salziges auf angeborene Präferenzen treffen, ist die Vorliebe für Gemüse und Obst weit geringer ausgeprägt.
Wie aber können Kinder dauerhaft an gesunde Ernährung herangeführt werden? Für einen neuen Geschmacksimpuls, so Koletzko, brauchen Kleinkinder 7 bis 8 Versuche, bis sie ihn wirklich als vertraut und wohlschmeckend akzeptieren. Gesunde Kost sollte also immer wieder freundlich angeboten und „Testbissen“ der Kleinen gelobt werden.
Kinder und Jugendliche nehmen heute zu viel Zucker, gesättigte Fette und Salz und zu wenig mehrfach ungesättigte (essenzielle) Fettsäuren, Eisen, Jod oder Vitamin D zu sich. Damit sich Vollkornprodukte, Gemüse und Obst auf dem Ernährungsplan behaupten können, empfehlen die Ernährungsexperten der DGKJ qualitätsgesicherte Standards in Krippen, Kindergärten und Schulen sowie praxisnahe Informationen für Eltern und Kinder: Denn regelmäßige Bewegung mit Spaß, täglich frisches Gemüse und Obst und Wasser statt gezuckerte Getränke zeigten signifikante Gesundheitserfolge für die gesamte Familie.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 20 May 2013 00:24:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund sind häufiger zuckerkrank</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/kinder-und-jugendliche-mit-migrationshintergrund-sind-haeufiger-zuckerkrank.html</link>
			<description>Studie der Universität Ulm: Besonders Kinder türkischer, osteuropäischer, russischer Abstammung sind betroffen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Informationsdienst Wissenschaft/Presse-Information der Universität Ulm:<br /></em><br />Eine aktuelle Studie der Universität Ulm über Diabetes vom Typ II bei Kindern und Jugendlichen zeigt unter anderem, dass junge Menschen mit Migrationshintergrund von dieser Stoffwechselkrankheit überdurchschnittlich stark betroffen sind. <br /><br /><strong>Veranlagung und Geschlcht haben Einfluß<br /></strong>Außerdem gibt es deutliche Hinweise auf familiäre Veranlagung und geschlechtsspezifische Unterschiede bei Krankheitsverlauf und Begleiterkrankungen. Die Autorin der Studie, Dr. Wendy Awa hat als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am<em> Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie</em> der Universität Ulm unter der Leitung von Professor Reinhard Holl die Patientendaten von insgesamt 107 jungen Typ II-Diabetes-Patienten statistisch untersucht. &nbsp; <br /><br /><strong>Besonders türkische, osteuropäische, russische Abstammung<br /></strong>Laut einer neuen Studie der Universität Ulm, die aktuell im Fachjournal <em>Pediatric Diabetes</em> veröffentlicht wurde, sind Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund von Diabetes Typ II besonders häufig betroffen. Ihr Anteil an erfassten Erkrankten war mit 40 Prozent mehr als doppelt so hoch wie der Anteil an der Gesamtbevölkerung. Insbesondere Kinder türkischer, osteuropäischer und russischer Abstammung litten überdurchschnittlich häufig daran. <br /><br /><strong>Sozioökonomische Gründe?</strong><br />„Unser Ergebnis deckt sich auch mit Vergleichsstudien aus anderen Ländern. So sind es in den USA vor allem ethnische Minderheiten wie Indigene, Afroamerikaner, Lateinamerikaner und Asiaten, die an dieser übergewichtsbedingten Form der Insulinresistenz erkranken“, erläutert Dr. Wendy Awa, die als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie an der Universität Ulm diese Studie verfasst hat. „Hier spielen wohl vor allem auch sozioökonomische Gründe eine Rolle“, vermutet die Wissenschaftlerin. &nbsp; <br /><br /><strong>Daten von 107 jungen Typ-2-Patienten</strong><br />Die promovierte Humanbiologin hat die demografischen, biometrischen, klinischen, immunologischen und genetischen Daten von insgesamt 107 jungen Typ-II-Diabetes-Patienten in Deutschland und Österreich auf statistische Zusammenhänge hin analysiert. Grundlage der deskriptiven Untersuchung war die sogenannte <em>Diabetes-Patienten-Verlaufsdokumentation (DPV</em>), deren Herzstück die <em>Ulmer Kinder-Diabetes-Biobank (paedBMB)</em> ist, für die im Deutschen Biobanken-Register ein neues Projektportal eröffnet wurde (wie berichtet). <br /><br /><strong>Auch Adipositasdaten hinzugezogen</strong><br />Dort lagern neben den Patientendaten über 2000 Blut- und Serumproben aus rund 150 pädiatrischen Diabetes-Einrichtungen (wir berichteten). Hinzugezogen wurde auch die&nbsp;<em>Adipositas Verlaufsdokumentation (APV)</em>, in der die medizinischen Daten von fettsüchtigen Kindern mit stark steigendem Blutzuckerspiegel erfasst waren. &nbsp; <br /><br /><strong>Prof. Holl: &quot;Weit entfernt von einer Epidemie!&quot;<br /></strong>„Mit dieser Biobank haben wir ein hervorragendes Instrument, um Hinweise auf signifikante Zusammenhänge als Grundlage für weitere Forschungen zu suchen“, so der Koordinator der Ulmer Kinder-Diabetes-Biobank und Leiter der Studie, Professor Reinhard Holl, ebenfalls vom Institut für Epidemiologie und medizinische Biometrie der Universität Ulm. „Gleichwohl die Krankheit auch hierzulande in den letzten Jahren immer häufiger diagnostiziert wird, sind wir von einer Epidemie, wie sie in den Medien gerne ausgemalt wird, noch weit entfernt“, meint der Kinderdiabetologe. Holl weiter: <br /><br /><strong>Gesundheitlich bedenkliche Verknüpfung</strong><br />„Brisant hingegen ist, dass die Typ II-Diabetes häufig einhergeht mit dem sogenannten metabolischen Syndrom, einem wesentlichen Risikofaktor für koronare Herzerkrankungen, der folgende Faktoren umfasst: Adipositas, Bluthochdruck, krankhaft veränderte Blutfettwerte und Insulinresistenz. Eine gesundheitlich bedenkliche Verknüpfung dieser Krankheitsbilder zeigte sich vor allem bei den jungen männlichen Patienten. <br /><br /><strong>Jungs haben mehr Begleitkrankheiten!</strong><br />Anders als die Mädchen – die bezogen auf die untersuchte Gesamtheit der Patienten zwar die Mehrzahl der Diabetes-Typ II-Erkrankten stellten – litten die Jungs besonders häufig noch an Begleitkrankheiten wie Bluthochdruck oder krankhaft veränderten Blutfettwerten und mussten dementsprechend medikamentös behandelt werden. Weitaus weniger überraschend war die festgestellte Tatsache, dass ein Großteil der jungen Diabetes-Typ II- Patienten stark übergewichtig oder sogar adipös war. <br /><br /><strong>Kinder: Fettsucht als Hauptursache für Typ-2-Diabetes</strong><br />So gilt gerade die Fettsucht als eine der Hauptursachen für die Entstehung von so genanntem Altersdiabetes bei Kindern. „Ursächlich dafür ist nicht nur ein falsches Ernährungs- und Bewegungsverhalten“, erklärt Awa. Die studierte Biologin und Public-Health-Expertin weiter: „Die Ergebnisse der Studien weisen zudem auf eine familiäre Veranlagung hin, wobei uns insbesondere eine gewisse Vorprägung durch die Mutter auffiel.“ So waren deutlich mehr Mütter als Väter von adipösen Kindern ebenfalls stark übergewichtig oder adipös, und bei über 80 Prozent der Eltern bzw.&nbsp;Großeltern war ebenfalls Diabetes festgestellt worden. &nbsp; <br /><br /><strong>Für eine präzisere Diagnose</strong><br />Bei der Betrachtung autoimmunologischer Aspekte anhand von Diabetes- Antikörpern stellte sich heraus, dass mehrere Patienten Diabetes-Mischformen hatten. So waren Patienten aufgrund ihres starken Übergewichts als Typ II klassifiziert worden waren und wiesen dabei gleichwohl das Autoimmunprofil eines Typ I-Diabetikers auf. „Unsere Biobank kann also auch dabei helfen, die Diagnose zu präzisieren“, meint Holl. Für den Patienten macht dies einen großen Unterschied. „Für viele Typ II-Patienten gibt es Hoffnung, die Krankheit mit gesünderer Ernährung und mehr Bewegung in den Griff zu kriegen. Typ I-Patienten brauchen dagegen lebenslänglich Insulin“, sagt Dr. Wendy Awa. (...)]]></content:encoded>
			<category>DCR-Abstracts</category>
			<category>DEJ-News</category>
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			<category>DTech-News</category>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 16 May 2013 17:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ADHS: Große Versorgungsbrüche beim Erreichen der Volljährigkeit</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/adhs-grosse-versorgungsbrueche-beim-erreichen-der-volljaehrigkeit.html</link>
			<description>ADHS-typische Probleme verschwinden mit der Volljährigkeit nicht automatisch, sondern sorgen auch bei jungen Erwachsenen für erhebliche Beeinträchtigungen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des Gesundheitsmonitors von Bertelsmann Stiftung und BARMER GEK unter 623 betroffenen jungen Erwachsenen. 61 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Krankheit sie weiter begleiten wird. 56 Prozent meinen, dass ihre Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung auch im Erwachsenenalter behandelt werden muss. 
Tatsächlich kommt es mit der Volljährigkeit oft zu einem Therapiebruch. Dabei leiden über ein Drittel (37 Prozent) derer, die in Kindheit oder Jugend wegen ADHS behandelt wurden, auch als Erwachsene unter typischer starker Unaufmerksamkeit, Impulsivität oder Unruhe. Von mittleren oder starken Beeinträchtigungen der Leistungsfähigkeit in Schule, Ausbildung oder am Arbeitsplatz berichten 42 Prozent.&nbsp;<br /><br />Beim Wechsel vom Kinder- und Jugendpsychiater in die Versorgung Erwachsener treten vielfältige Probleme auf. Die Autoren der Gesundheitsmonitor-Umfrage, Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl und Dr. Ingrid Schubert von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsklinik Köln, resümieren, dass rund die Hälfte der aktuell von ausgeprägten ADHS-Problemen Berichtenden keinen Arzt aufsucht. Nur 12 Prozent der Befragten habe der behandelnde Arzt eine Weiterbetreuung nach dem 18. Geburtstag vermittelt. Bei knapp 14 Prozent der Betroffenen finde ein Arzt- bzw. Therapeutenwechsel statt. 18 Prozent gaben an, dass es schwierig sei, sich weiter behandeln zu lassen. <br /><br />So könne nicht davon ausgegangen werden, dass die jungen Erwachsenen notwendige Therapien auch erhalten. Der Übergang in das Versorgungssystem für Erwachsene müsse besser vorbereitet werden. Therapeuten sollten rechtzeitig mit den Betroffenen und deren Angehörigen besprechen, ob und durch wen die Therapie fortgesetzt werde. Spezialsprechstunden für junge Erwachsene mit ADHS – gemeinsam angeboten von Kinder- und Jugend- sowie Erwachsenenpsychiatern – könnten die Behandlungskette wesentlich verbessern. <br /><br />Gesundheitsmonitor: <link http://www.bertelsmann-stiftung.de/gesundheitsmonitor>www.bertelsmann-stiftung.de/gesundheitsmonitor</link> &nbsp;<br />BARMER GEK Arztreport 2013: <link http://www.barmer-gek.de/543303>www.barmer-gek.de/543303</link>&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 13 May 2013 00:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Behinderung: Harsche Kritik im neuen Menschenrechtsreport</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/behinderung-harsche-kritik-im-neuen-menschenrechtsreport.html</link>
			<description>Die UN-Behindertenrechtskonvention wird in Deutschland immer noch in höchst unzureichendem Maß umgesetzt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese harschen Vorwürfe gehen aus dem 80-seitigen Bericht mit dem Titel „Für Selbstbestimmung, gleiche Rechte, Barrierefreiheit, Inklusion!“ hervor, der von einer Allianz von rund 80 Organisationen der Zivilgesellschaft gemeinsam erstellt worden ist. Anlass des Berichtes ist der 4. Jahrestag des In-Kraft-Tretens der UN-Behindertenrechtskonvention (BRK) in Deutschland am 26. März gewesen.
Kritik wird in dem Bericht unter anderem daran geübt, dass Menschen gegen ihren Willen zwangsbehandelt und zwangseingewiesen werden und dass mehr als 140.000 pflegebedürftige Menschen ans Bett fixiert werden. „Das sind gravierende Menschenrechtsverletzungen“, stellt Dr. Sigrid Arnade, eine Sprecherin der Allianz, fest. Ferner moniert der Bericht, dass nur 29 Prozent der Kinder mit Behinderungen die Allgemeine Schule besuchen. Auf dem Arbeitsmarkt sind Menschen mit Behinderungen mit 14,8 Prozent doppelt so häufig arbeitslos wie nichtbehinderte Menschen.
Der 80-seitige Bericht der BRK-Allianz wurde in Kooperation mit der Aktion Mensch verfasst und in erster Linie für den zuständigen Überwachungsausschuss der Vereinten Nationen erstellt worden.
Weitere Infos unter <link http://www.brk-allianz.de/>http://www.brk-allianz.de/</link>]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 May 2013 11:02:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Regierung will „vertrauliche“ Geburten regeln</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/regierung-will-vertrauliche-geburten-regeln.html</link>
			<description>Die Bundesregierung will es Frauen ermöglichen, ihre Kinder in Notlagen „vertraulich“ zur Welt zu bringen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ Der entsprechende Gesetzentwurf (17/12814) sieht dafür den Ausbau von umfassenden und ergebnisoffenen Beratungen für schwangere Frauen in Notlagen vor, um ihnen doch die Chancen für ein Leben mit ihrem Kind zu ermöglichen. Erst nach diesen Beratungen soll den Frauen die vertrauliche Geburt angeboten werden. Ziel des Gesetzes ist es, die Zahl der nach der Geburt ausgesetzten oder getöteten Kinder zu verringern.
Do was bedeutet eine vertrauliche Geburt? Im Gesetzentwurf wird verankert, dass die schwangere Frau ihr Kind unter Angabe eines Pseudonyms entbinden kann. Ihre richtigen Personaldaten sollen zwar vertraulich aufgenommen, aber bis zum 16. Lebensjahr versiegelt aufbewahrt werden. Das Kind soll in aller Regel zur Adoption freigegeben werden. 
Bei Vollendung des 16. Lebensjahres soll das Kind dann erfahren dürfen, wer seine leibliche Mutter ist, wenn diese dagegen keinen Einspruch einlegt. In diesem Fall soll ein Familiengericht entscheiden, ob die Identität der Mutter weiterhin vertraulich bleiben soll, weil Gefahren für Leib, Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Belange der Mutter befürchtet werden müssen. 
In Deutschland werden nach einer Studie des Deutschen Jugendinstituts etwa 20 bis 35 Kinder nach der Geburt ausgesetzt oder getötet. Eine offizielle Statistik existiere nicht, es müsse von einer erheblichen Dunkelziffer ausgegangen werden. Die vertrauliche Geburt soll eine Alternative zu den so genannten Babyklappen bieten. Zwischen 1999 und 2010 sind nahezu 1.000 Kinder anonym geboren, in eine Babyklappe gelegt oder anderweitig anonym übergeben worden. ]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 00:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DGKJ lobt neue Präventionsstrategie</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/dgkj-lobt-neue-praeventionsstrategie.html</link>
			<description>Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) steht dem Entwurf für ein Gesetz zur Förderung der Prävention wohlwollend gegenüber.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Für Kinder und Jugendliche sehe der Gesetzentwurf der Bundesregierung deutliche Verbesserungen im Bereich der Prävention vor: Geplant ist eine zum Beispiel eine von den Pädiatern seit langem geforderte Ausweitung des Kinderuntersuchungsprogramms („U“s) auf die Altersgruppe der 6- bis 10-jährigen Kinder.&nbsp;
Wichtiger ist aus Sicht der DGKJ aber die darin vorgesehene qualitative Verbesserung der bestehenden Früherkennungsuntersuchungen im Kindesalter. Diese sieht zum Teil den Ausbau der Früherkennungsuntersuchungen hin zu echten primären Präventionsleistungen vor. 
Damit biete sich nun den Pädiatern die Chance, mehr Störungen in der gesundheitlichen und psychosozialen Entwicklung von Kindern rechtzeitiger zu erkennen. Die DGKJ würde es daher nach Ansicht ihres Präsidenten, Prof. Norbert Wagner aus Aachen, sehr begrüßen, wenn der Gesetzentwurf noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden würde.
Am 20. März hat das Bundeskabinett den Entwurf eines Gesetzes zur Förderung der Prävention beschlossen. Die Krankenkassen sollen dabei unter anderem mit rund 420 Millionen Euro die Versicherten dabei unterstützen, ein gesundes Leben führen zu können. Dabei wird es zwei Schwerpunkte geben: Betriebliche Gesundheitsförderung sowie bessere und qualitätsgesicherte Angebote zur Gesundheitsförderung in den individuellen Lebenswelten der Menschen, wie Kindergärten, Schulen oder Senioreneinrichtungen. 
Nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr müssen die Angebote qualitätsgesichert, zielorientiert und evaluiert sein. Für Präventionsleistungen sollen die Krankenkassen insgesamt doppelt so viel ausgeben wie bisher (aktueller Ausgaben-Richtwert: jährlich 3,01 Euro je Versicherten; Ausgaben-Richtwert ab 2014: jährlich 6 Euro je Versicherten).&nbsp;
Innerhalb dieses Rahmens sollen die Krankenkassen ihre Ausgaben für Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung sowie für Leistungen in Lebenswelten der Versicherten (Kindertageseinrichtungen, Schulen, Seniorenheimen) mindestens verdreifachen. Ab dem Jahr 2014 sollen die Krankenkassen für Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung jährlich mindestens 2 Euro je Versicherten ausgeben (Ausgaben 2011: jährlich 0,61 Euro je Versicherten). Für Leistungen in den Lebenswelten der Versicherten sind jährlich mindestens 1 Euro je Versicherten vorgesehen (Ausgaben 2011: jährlich 0,33 Euro je Versicherten).
Ferner sieht der Gesetzentwurf Verbesserung für die Prävention bei Kindern und Jugendlichen vor. Alle Krankenkassen sollen in Zukunft die Kosten für Kinderfrüherkennungsuntersuchungen über das sechste Lebensjahr hinaus bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr übernehmen. Die bisher im Grundschulalter bestehende Versorgungslücke bei U-Untersuchungen könnte damit erstmals ganz im Sinne der Kinder- und Jugendärzte geschlossen werden.		&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 10:55:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„frühe Kindheit“: Fundgrube zum Thema chronisch kranke Kinder </title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/fruehe-kindheit-fundgrube-zum-thema-chronisch-kranke-kinder.html</link>
			<description>„Chronisch kranke Kinder“ heißt der Schwerpunkt der neuen Ausgabe der „frühe Kindheit“. Gerade für Sozialpädiater eine Fundgrube.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Heft enthält Beiträge u. a. von Ute Thyen („Kinder mit chronischen Erkrankungen und Behinderungen – Vieles ist anders als früher, vieles besser“), Olaf Kraus de Camargo („Chronische Erkrankungen im Kindesalter – Diagnose – Behinderung – Identität“), Andreas Neu („Diabetes im Kindes- und Jugendalter“), Brigitte Brands und Berthold Koletzko („Frühe Ernährung und langfristiges Adipositasrisiko – Chancen für die pädiatrische Prävention“) oder Martin R. Textor („Erziehungspartnerschaft mit Eltern behinderter oder chronisch kranker Kinder“). 
Hinzu kommen Beiträge von Hubertus von Voss („Traumatisierung der Eltern und Familien mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen“) sowie ein Interview mit dem Autor, ehemaliger Ärztlicher Direktor des Kinderzentrums München sowie Ehrenvorsitzender des „Kindernetzwerk e.V. – für Kinder, Jugendliche und (junge) Erwachsene mit chronischen Krankheiten und Behinderungen.“&nbsp;
Außerdem enthält das Heft folgende Praxisbeiträge: „Kindernetzwerk, der Dachverband der Eltern-Selbsthilfe – Ein Wissens-Netzwerk nicht nur für chronisch kranke Kinder“, „DIE INSEL – Beratung, Information, Kontakte für chronisch kranke Kinder, Jugendliche, deren Familien und beratende Fachkräfte“, „Die Arbeitsgemeinschaft Allergiekrankes Kind (AAK): Mit einer gesünderen Umwelt haben wir eine bessere Chance“, „INTENSIVkinder zuhause“, „Kitas im Allergie-Check – Deutscher Allergie- und Asthmabund überprüft Kindergärten“ und „Herzkrank geboren – ein lebenslanger Weg: Der Bundesverband Herzkranke Kinder“.
Das für alle in der Sozialpädiatrie tätigen oder interessierten Kinder- und Jugendärzte kann bei der Geschäftsstelle der Deutschen Liga für das Kind zum Preis von 6,- Euro (zzgl. Versandkosten) bestellt werden.
E-Mail: <link post@liga-kind.de>post@liga-kind.de</link>; Internet: <link http://www.fruehe-kindheit-online.de>www.fruehe-kindheit-online.de</link>]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 10:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Leistungsdruck in Schulen belastet Kinder, Eltern und Lehrer</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/leistungsdruck-in-schulen-belastet-kinder-eltern-und-lehrer.html</link>
			<description>Das Familienleben wird aus Sicht der Eltern durch den gestiegenen Leistungsdruck in der Schule immer nachhaltiger geprägt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das gehört zu den zentralen Erkenntnissen der neuen Studie „Eltern-Lehrer-Schulerfolg“, die im Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend erstellt wurde. Schule und Schulleistungen sind mittlerweile zu einem dominanten Thema in den Familien – vor allem in der gesellschaftlichen Mitte – geworden. 
Eltern fühlen sich für den Schulerfolg ihrer Kinder zunehmend verantwortlich. Ihnen ist die Bedeutung der Bildung ihrer Kinder für den späteren Lebens- und Berufsweg ebenso bewusst wie die Tendenz zur Höherqualifizierung. Dies gilt für Eltern aller Milieus und auch für diejenigen mit Migrationshintergrund. <br />Die Studie geht der Frage nach, wie Eltern den Schulerfolg ihrer Kinder beeinflussen und welche Konsequenzen dies für Familie und Lehrer hat. 
Dazu wurden insgesamt 255 mehrstündige Interviews mit Lehrerinnen und Lehrern sowie mit Müttern und Vätern aus verschiedenen sozialen Milieus mit und ohne Migrationshintergrund durchgeführt. Aus den Befragungen ist auch zu entnehmen, dass die seit PISA erfolgte Reformierung der Schularten, der Schulstrukturen sowie der pädagogischen Konzepte weder zur Zufriedenheit der Eltern noch der Lehrer beigetragen haben. 
Während die Eltern – vor allem die Eltern mit Kindern auf G8-Gymnasien – eine verstärkte Fokussierung auf Leistung und Noten beklagen, stellen die aktuellen Schulreformen aus Sicht der Lehrer eher eine Belastung des Schulalltags dar. Gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit bleiben da nicht aus, wie auch die Ergebnisse neuerer Studien insbesondere zum psychischen Gesundheitszustand von Schülern und Studenten nachhaltig belegen.
Weitere Informationen sowie die Kernaussagen der Studie über:<br /><link http://www.kas.de/eltern-lehrer-schulerfolg>www.kas.de/eltern-lehrer-schulerfolg</link>]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 08 Apr 2013 00:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Thüringen: Positiver Trends bei der J1 und J2 von 2010 bis 2012</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/thueringen-positiver-trends-bei-der-j1-und-j2-von-2010-bis-2012.html</link>
			<description>Gut zwei Drittel aller Jugendlichen lassen die Jungendgesundheitsuntersuchung (J1) beim Pädiater durchführen, der Rest beim Allgemeinarzt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dies geht aus aktuellen Inanspruchnahmezahlen aus den Jahren 2010 bis 2012 in Thüringen vor, die der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) beim 19. Kongress für Jugendmedizin im Weimar vorgelegt hat. Danach sind 2012 in Thüringen 2.950 J1 Untersuchungen vom Pädiater und 1.285 vom Allgemeinarzt vorgenommen worden. 
Im Jahr 2011 lag der Anteil der J1 Vorsorgen sowohl bei den Kinder- und Jugendärzten (4.431) als auch bei den Allgemeinärzten (1.598) deutlich höher. Dieser positive Trend setzte sich auch in den ersten beiden Quartalen 2012 (Pädiater: 2.461. Allgemeinmediziner: 831) fort.&nbsp;
Auch in die Jugendgesundheitsuntersuchung J2 im Alter von 17 Jahren kommt etwas Bewegung. Rechneten Pädiater in Thüringen über Selektivverträge diese neue Untersuchung im gesamten Jahr 2010 erst 8mal ab, war dies im ersten Halbjahr 2012 bereits 39mal der Fall. Bei den Allgemeinmedizinern spielt die J 2 (8 Abrechnungen im ersten Quartal 2012) noch eine geringere Rolle.]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Apr 2013 00:37:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schulfach „Gesundheits- und Ernährungsbildung“ überfällig</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/schulfach-gesundheits-und-ernaehrungsbildung-ueberfaellig.html</link>
			<description>Das Deutsche Kinderhilfswerk fordert ein generelles Umdenken beim Schulessen in Deutschland.</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Wir müssen grundsätzlich weg von Großküchen, stärker auf dezentrale Lösungen setzen und diese auch finanziell unterstützen. Fast 70 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland fänden es gut, in einer Schulküche kochen zu lernen. Aber nur jeder Fünfte hat bisher in der Schule schon einmal gekocht. Wir sollten deshalb über die Einführung eines Schulfachs 'Gesundheits- und Ernährungsbildung' nachdenken“, erklärt Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerkes.
Aus Sicht des Deutschen Kinderhilfswerkes müssen im Bereich des Schulessens mehr finanzielle Mittel als bisher zur Verfügung gestellt werden. „Wir müssen sicherstellen, dass im Ganztagsbetrieb jedes Kind in der Schule eine gesunde, warme Mahlzeit bekommt. Dort, wo die Eltern über ein ausreichendes Einkommen verfügen, müssten diese die Kosten tragen. In den Familien, in denen das nicht möglich ist, soll dann die öffentliche Hand einspringen.&nbsp;
Ein weiteres Problem ist nach Ansicht des Deutschen Kinderhilfswerkes auch die unterschiedliche finanzielle Wertigkeit, die die Bundesländer dem Schulessen beimessen. Während die Mahlzeiten an thüringischen Schulen nur 1,90 Euro kosten dürfen, stehen in Hamburg 3,50 Euro und in Bayern mehr als 4 Euro zur Verfügung. 
Daran zeigt sich sehr deutlich, dass der Föderalismus in Deutschland spätestens bei Fragen, die die Gesundheit von Kindern betreffen, Grenzen haben sollte. Gleichwertige Lebensverhältnisse und Chancengleichheit seien so nicht zu erreichen. Schließlich müssen den Essensanbietern Qualitätsstandards abverlangt und diese auch effektiv kontrolliert werden. 
Das muss nicht unbedingt zu höheren Preisen führen. Denn bereits mit ein bisschen Phantasie, Kreativität und vor allem mit der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist nach Ansicht von Krüger bereits eine Menge möglich.
<em>Quelle: Deutsches Kinderhilfswerk e.V.</em>]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 00:32:00 +0100</pubDate>
			
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