Fortbildung
Moderne Therapiestrategien

Treat-to-Target bei kindlich rheumatischen Erkrankungen

Die Versorgung kindlich-rheumatischer Erkrankungen hat sich von einer überwiegend symptomorientierten Behandlung hin zu einem zielorientierten, algorithmusbasierten Management entwickelt. Zentral ist inzwischen der Treat-to-Target-Ansatz. Was steckt dahinter, und was ist das Ziel? Und wie geht man bei der juvenilen idiopathischen Arthritis konkret vor?
Kindliche Augenerkrankungen

Der Brückner-Test zur Früherkennung

Der Brückner-Test ist ein etabliertes Screeningverfahren zur frühen Erkennung von Augenerkrankungen, das sowohl in der pädiatrischen Praxis als auch in der Augenheilkunde eingesetzt wird. Der folgende Beitrag erklärt das Prinzip und die Durchführung und zeigt Untersuchungsergebnisse anhand anschaulicher Beispiele.
Impfprävention-Serie der YoungDGPI

Tetanus und Diphtherie: zwei alte Bekannte, neue Relevanz

In Folge 3 der Serie geht es um Tetanus und Diphtherie. In Deutschland traten zuletzt wieder häufiger Fälle auf – auch mit schweren Verläufen. Daher ist der Impfstatus, insbesondere bei Schulkindern und Jugendlichen, konsequent zu überprüfen und Auffrischimpfungen aktiv im Praxisalltag zu verankern.
Der diagnostische Blick

Ein sechsmonatiger Säugling mit massiver Hämatochezie

Erst hellrot-blutiger, dann flüssiger schwarz gefärbter Stuhl in der Windel eines sechs Monate alten Jungen – bei gutem Allgemeinzustand. Der körperliche Befund ist unauffällig, das Blutbild zeigt eine Anämie, die Gastro- und Koloskopie ergibt keinen Nachweis einer Blutungsquelle. Wie gehen Sie weiter vor, wie lautet Ihre Diagnose?
Magen-Darm-Beschwerden

Stuhldiagnostik in der kinderärztlichen Praxis

Magen-Darm-Beschwerden sind bei Kindern häufig. Abhängig von Anamnese und Symptomen einer Diarrhö kommen verschiedene Infektionserreger in Betracht. Ist eine molekulare Diagnostik indiziert? Und wenn ja, welche? In diesem Artikel werden die verfügbaren Methoden der Stuhluntersuchung sowie deren Grenzen und Fallstricke erörtert.
Interview zu Eiweiß­zufuhr und Eiweiß-Hype

"Eine übermäßige Proteinzufuhr sollte man vermeiden!"

Protein-Shakes, Eiweißbrot und andere High-Protein-Produkte sind voll im Trend. Was ist dran am aktuellen Eiweiß-Hype? Wie wirkt sich eine zu hohe oder zu niedrige Eiweißzufuhr auf junge Körper aus? Und was ist beim Thema Eiweißpräparate und Sport zu beachten? Darüber haben wir in O-Ton Pädiatrie mit dem Kinderarzt und Ernährungsmediziner Prof. Dr. Hermann Kalhoff gesprochen.
Borreliose

Neuigkeiten zum Dauerbrenner

Die Lyme-Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene bakterielle Infektionskrankheit in Europa. Aufgrund ihrer vielfältigen klinischen Erscheinungsformen kann sie nahezu jedes Organsystem betreffen und erfordert somit ein hohes Maß an diagnostischer Aufmerksamkeit.
Sepsis-Update

Was für die kinderärztliche Praxis wichtig ist

Eine Sepsis ist keine eigene Erkrankung, sondern die Folge einer fehlregulierten Reaktion auf eine Infektion mit lebensbedrohlicher Organdysfunktion. Die größte Herausforderung in der Praxis bleibt das rechtzeitige Erkennen des kritisch kranken Kindes. Was ist für die Diagnose relevant? Und was ist therapeutisch entscheidend?
Initiative: Bewusstsein schaffen

Entwicklungsstörungen der motorischen Koordination

Ungeschickt, langsam und ungenau im Alltag: Mit einer Prävalenz von 5 – 9 % in Deutschland zählen Entwicklungsstörungen der motorischen Koordination (EMK) zu den häufigsten Entwicklungsstörungen im Kindesalter.
Immunschwäche

Physiologische Infektanfälligkeit oder Immundefekt?

In der kinderärztlichen Praxis gehören Fieber, wiederholte Infekte oder langwierige Erkrankungsverläufe zum Alltag. Doch ab wann sollte man über die einfache Wiederkehr von Infekten hinaus an eine Immunschwäche denken?
Antibiotikaprophylaxe

Gezielter Einsatz, minimierte Risiken

Antibiotika – ja oder nein? Und wenn ja, welche? Dieser Beitrag fasst praxisrelevante Empfehlungen zu vier zentralen Indikationsbereichen der Antibiotikaprophylaxe im kinderärztlichen Alltag zusammen.
Der diagnostische Blick

Rezidivierendes Erbrechen und blutige Stühle bei Kleinkind

Ein Junge wird im Alter von 17 Monaten in unserer Tagesklinik vorgestellt. In der Vergangenheit gab es wiederholtes Erbrechen nach bestimmten Nahrungsmitteln, einen perianalen Abszess und später regelmäßig blutige Stühle. Eine Gedeihstörung lag nicht vor, lediglich eine diskrete Blässe. Wie lautet Ihre Verdachtsdiagnose?
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Schwerpunkt Fieber und Entzündungen
  • Fieber unklarer Ursache
  • Infektanfälligkeit oder Immundefekt?
  • Indikationen zur Antibiotikagabe
Weitere Themen:
  • Kasuistik: Erbrechen und blutige Stühle – Ihre Diagnose?
  • Früherkennung Typ-1-Diabetes
  • MMR-Impfung