Wie kann in der (Kinderarzt)-Praxis eine tragfähige Arzt-Patienten-Beziehungen hergestellt werden? US-Forscher haben in einer Untersuchung fünf Faktoren identifiziert.

In einer Studie der kalifornischen Stanford University wurden fünf Verhaltensweisen identifiziert, die entscheidend sind und im Folgenden auszugsweise dargestellt werden:

  • Auf den Patienten vorbereiten: Hierfür ist es wichtig, sich als (Kinder)-Arzt vor dem Kontakt anhand der Krankenakte (nochmal) mit der - nicht nur medizinisch ausgerichteten Patientengeschichte - vertraut machen.
  • Aufmerksam und vollständig zuhören: (Kinder)-Ärzte sollten allein durch ihre Körpersprache Offenheit signalisieren und gerade bei der erstmaligen Darstellung eines Gesundheitsproblems auf Unterbrechungen möglichst verzichten.
  • Nochmal nachhaken Um wirklich alle drängenden Probleme ansprechen zu können, ist es hilfreich als (Kinder)-Arzt, gegen Ende des Gesprächs nochmal nachzuhaken („Gibt es sonst noch etwas, das wir besprechen sollten?“).
  • Erfolge würdigen Hierbei sollten gesundheitliche Anstrengungen und kleine Erfolge des Patienten - etwa im Hinblick auf ausgewogenere und gesündere Ernährung - angemessen gewürdigt werden.
  • Emotionale Zeichen nutzen Empfohlen wird dabei den Patienten (Bei Pädiatern Eltern und Kinder) direkt zu fragen, wie es ihnen geht. Diese dann zum Vorschein tretenden Emotionen sollten dem Patienten umgehend wieder zurückgespiegelt werden. Beispiel: „Ich sehe, wie sehr Sie sich bemühen“.

Laut Studie schätzen Patienten diese Bemühungen von Seiten der (Kinder)-Ärzte sehr und können die Patienten-Kommunikation entscheidend verbessern.


Quelle: Springer Medizin | ras