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		<title>kinderaerztliche-praxis.de: Aktuelle News</title>
		<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/</link>
		<description>Aktuelle News von Kinderärztliche Praxis</description>
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		<lastBuildDate>Fri, 18 May 2012 00:14:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Kirchheim-Verlag hat einen neuen Online-Shop</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/kirchheim-verlag-hat-einen-neuen-online-shop-1.html</link>
			<description>Der Kirchheim-Verlag hat einen neuen Online-Shop. Unter www.kirchheim-shop.de können nun alle Bücher, Zeitschriften und Schulungsprogramme des Verlages bestellt werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der neue Shop ist klar und übersichtlich gestaltet: Patienten finden alles sortiert nach den Themen Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes, Nierenerkrankung, Bluthochdruck und Asthma; Ärzte können sich auf der ersten Navigationsebene zwischen Diabetes, Allgemeinmedizin, Praxisorganisation und Pädiatrie entscheiden.
Jetzt auch mit Zeitschriften, Tickets, Extras – und der neuen Log-in-Funktion<br />Neben Büchern und Schulungsprogrammen können jetzt auch Zeitschriften, Kongresstickets und diverse Extras online bestellt werden. Und wer bereits Zeitschriftenabonnent ist, kann in der neuen Rubrik „Abo-Service“ direkt seine Daten verwalten. Neu ist auch die Log-in-Funktion, damit müssen die Adressdaten nicht bei jeder Bestellung neu eingegeben werden. Und wer möchte, kann die neue Kommentar- und Bewertungsfunktion nutzen. 
Außerdem bekommen Nutzer im neuen Online-Shop automatisch Tipps, welche Bücher oder Zeitschriften für sie ebenfalls interessant sein könnten. Über neue Produkte aus dem Kirchheim-Verlag und Sonderaktionen wie Frühbucherrabatte informiert der Kirchheim-Newsletter.
<strong>eProdukte folgen</strong><br />Im zweiten Schritt wird es noch in diesem Jahr die Möglichkeit geben, eBooks und eMagazines direkt im Kirchheim-Shop online zu kaufen.<br /><br /><strong>Gratis-Tasche</strong><br />Alle, die zwischen dem 1. Juni und dem 31. Juli 2012 erstmals über <link http://www.kirchheim-shop.de>www.kirchheim-shop.de</link> bestellen, belohnen wir mit einer <link http://www.kirchheim-verlag.de/fileadmin/Buchshop/287-081522-einkaufstaschen-_6265-_einkaufstasche__bentheim_.jpg 500x500>praktischen Tasche für den Einkaufswagen</link>.]]></content:encoded>
			<category>DAA - Kirchheim aktuell</category>
			<category>DEJ - Kirchheim aktuell</category>
			<category>DHD - Kirchheim aktuell</category>
			<category>Diabetes-Profis - Kirchheim aktuell</category>
			<category>Diabetes-Tour - Kirchheim aktuell</category>
			<category>DJ - Aktuelles aus dem Kirchheim-Verlag</category>
			<category>DNP - Kirchheim aktuell</category>
			<category>KiFo - Kirchheim aktuell</category>
			<category>KiPra - Kirchheim aktuell</category>
			<category>Verlagsnachrichten allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 16:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Kirchheim-Verlag hat einen neuen Online-Shop</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/kirchheim-verlag-hat-einen-neuen-online-shop.html</link>
			<description>Der Kirchheim-Verlag hat einen neuen Online-Shop. Unter www.kirchheim-shop.de können nun alle Bücher, Zeitschriften und Schulungsprogramme des Verlages bestellt werden.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Der neue Shop ist klar und übersichtlich gestaltet: Patienten finden alles sortiert nach den Themen Typ-1-Diabetes, Typ-2-Diabetes, Nierenerkrankung, Bluthochdruck und Asthma; Ärzte können sich auf der ersten Navigationsebene zwischen Diabetes, Allgemeinmedizin, Praxisorganisation und Pädiatrie entscheiden.
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			<category>DAA-News</category>
			<category>DEJ-News</category>
			<category>DF-News</category>
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			<category>DNP-News</category>
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			<category>DTech-News</category>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 11:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Genitalverstümmelungen auch hierzulande ein Thema</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/genitalverstuemmelungen-auch-hierzulande-ein-thema.html</link>
			<description>Bei der Prävention der Genitalverstümmelung an Mädchen fehlt auch hierzulande der politische Wille, die staatliche Schutzpflicht wirksam umzusetzen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Bis zu 50.000 minderjährige Mädchen in Deutschland gelten bei dieser besonders systematischen innerfamiliären Gewalt und Kindesmisshandlung als akut gefährdet. Warum ist das auch hierzulande so? Besonders in den Hochrisikostaaten (wie Somalia, Äthiopien, Ägypten, Sierra Leone, Mali, Gambia) werden bis zu 80 Prozent der Mädchen tatsächlich der Verstümmelung unterworfen, meist während „Ferienreisen“ von Deutschland aus in das Heimatland der Eltern.
Der noch immer häufig geforderte Ansatz der „Information und Aufklärung“ verfehlt sowohl in den Herkunftsländern als auch hierzulande sein Ziel, denn er geht von der falschen Annahme aus, Eltern misshandelten ihre Töchter aus Unwissenheit: Untersuchungen belegen jedoch, dass den Tätern die Strafbarkeit der Verstümmelungen in Europa bekannt ist und sie gerade deshalb für die Taten ins Ausland ausweichen.
Daher müssten nun die Weichen für eine konsequente Strafverfolgung der Täter gestellt werden, fordert Bernd Carstensen vom Bund Deutscher Kriminalbeamter. Dazu gehört unter anderem die Einführung der ärztlichen Meldepflicht (bei erfolgter oder drohender Genitalverstümmelung), kombiniert mit einer Untersuchungspflicht.]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 00:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Diabetes-Eltern-Journal jetzt auf dem iPad lesen</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/diabetes-eltern-journal-jetzt-auf-dem-ipad-lesen.html</link>
			<description>Die Zeitschrift ist ab sofort als App verfügbar.</description>
			<content:encoded><![CDATA[In der elektronischen Version gibt es zusätzliche Inhalte.
Das Diabetes-Eltern-Journal richtet sich an Eltern diabetischer Kinder und alle, die Kinder mit Diabetes betreuen. Viermal im Jahr gibt es die besten Tipps und Hintergrundinfos zur Therapie, sowie zum Alltag in Familie, Kindertagesstätte, Schule und Freizeit.
Ab sofort ist jedes Heft auch in einer Version für das iPad verfügbar. Im eMagazin gibt es weiterführende Artikel und Verlinkungen und zusätzliche Medieninhalte. Die Diabetes-Eltern-Journal-App (DEJ-App) selbst ist gratis. Die ersten acht Seiten des aktuellen Heftes stehen innerhalb der App als kostenlose Leseprobe zur Verfügung. Eine komplette Ausgabe kostet 3,99 EUR, der Preis für vier Ausgaben im Jahres-Abo beträgt 13,99 EUR. Ein Kombiangebot aus gedruckter Zeitschrift und eMagazin ist in Vorbereitung.]]></content:encoded>
			<category>DEJ - Kirchheim aktuell</category>
			<category>Diabetes-Profis - Kirchheim aktuell</category>
			<category>DJ - Aktuelles aus dem Kirchheim-Verlag</category>
			<category>KiPra - Kirchheim aktuell</category>
			<category>Verlagsnachrichten allgemein</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:36:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Impfung gegen Windpocken sehr wohl sinnvoll!”</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/impfung-gegen-windpocken-sehr-wohl-sinnvoll.html</link>
			<description>Den jüngsten Impfempfehlungen der Stiftung Warentest muss aus Sicht der Kinder- und Jugendärzte in einem Punkt widersprochen werden: Eine Impfung gegen Windpocken ist in jedem Fall ratsam.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dies stellt Dr. Wolfram Hartmann als Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in einer Stellungnahme des Verbandes klar.&nbsp;<br />Die Impfung gegen Windpocken wird seit 2004 von der Ständigen Impfkommission (STIKO) und vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G BA) empfohlen. Ihr Nutzen sei wissenschaftlich abgesichert. 
Die Impfung schützt Kinder zuverlässig vor Windpocken. Das beweist allein die fallende Zahl von Windpockenerkrankungen seit Einführung der Impfung. Vollständig, also zweimal geimpfte Kinder, bekommen in der Regel keine Windpocken. Das belegen laut BVKJ sämtliche Immunitätsdaten. Und je mehr Kinder geimpft sind, desto weniger können sich Windpocken verbreiten. Davon profitieren auch ungeimpfte Personen (Herdenimmunität). 
Zum jetzigen Zeitpunkt, wo die natürliche Infektion in Deutschland zurückgedrängt ist, Individuen zu empfehlen, nicht zu impfen, sei kein guter Rat. Denn damit steigt laut Hartmann das Risiko, dass bei zurückgedrängter Zirkulation der Windpocken-Viren die Erstinfektion in höhere Jahrgänge verschoben wird, womit das Risiko für schwerere Erkrankungen deutlich ansteigt.
Das erhöhte Gürtelrosen-Risiko nach einer Impfung, auf das die Stiftung Warentest hinweist, sei schließlich rein hypothetischer Natur. In den USA, wo bereits seit 1995 flächendeckend gegen Windpocken geimpft wird, habe sich die Zahl der Gürtelrosenerkrankungen bisher nicht erhöht.]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 May 2012 00:33:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Spezielle Präventionsprogramme für übergewichtige Kinder</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/spezielle-praeventionsprogramme-fuer-uebergewichtige-kinder.html</link>
			<description>Eine Studie zeigt, dass Eltern übergewichtiger Kinder oftmals ein fehlendes Problembewusstsein aufweisen und erst dann aktiv werden, wenn ihr Nachwuchs bereits adipös ist.</description>
			<content:encoded><![CDATA[&quot;Mein Kind ist doch nicht dick&quot; oder &quot;Das ist doch nur Babyspeck&quot; sind Sätze, die häufig von Eltern mit übergewichtigen oder gar fettleibigen (adipösen) Kindern zu hören sind. Nach einer aktuellen Studie zur Teilnahme von Familien an einem Präventionsprogramm gegen Fettleibigkeit bei Kindern werden Eltern erst dann aktiv, wenn ihr Nachwuchs bereits adipös ist. Kindliches Übergewicht wird meist noch nicht als Problem erkannt. 
Die Studie ist ein Kooperationsprojekt des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen, des Kinderärztenetzwerks CrescNet und der Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum Leipzig.
<strong>Präventionsmanager beraten zu gesunder Ernährung und Bewegung&nbsp;</strong><br />Untersucht wurden das Familienumfeld und die Beweggründe der Eltern für oder gegen eine Teilnahme im Präventionsprogramm. Dies ist konzipiert für übergewichtige oder adipöse Kinder zwischen 4 und 17 Jahren. Darin beraten speziell geschulte Präventionsmanager (Psychologen und Ernährungswissenschaftler) die Familien telefonisch zu gesunder Ernährung und Bewegung und gehen auf individuelle Probleme ein.
Der Anteil &quot;nur&quot; übergewichtiger Kinder mit einem Body-Mass-Index (BMI) zwischen der 90. und 97. Perzentile war mit 62 Prozent in der Gruppe der nicht teilnehmenden Familien deutlich höher als bei den teilnehmenden (41 Prozent). Die Zahl der bereits adipösen Kinder (BMI über 97. Perzentile) lag bei den Teilnehmerfamilien bei rund 59 und bei den Nicht-Teilnehmern bei 38 Prozent.
 <strong>Präventionsprogramm wird zu spät wahrgenommen&nbsp;</strong><br />Diese Zahlen zeigen, dass das Präventionsprogramm zu spät wahrgenommen wird. Die Leiterin der Untersuchungen, Dr. Susann Blüher, erläutert: &quot;Familien, deren Kinder &quot;nur&quot; übergewichtig sind, haben offenbar weniger Problembewusstsein als Eltern von bereits adipösen Kindern. Da das Programm aber als Adipositas-Präventionsprojekt gedacht war, wollten wir eigentlich gerade die Familien erreichen, deren Kinder übergewichtig sind, um einer übermäßigen Gewichtszunahme und somit einer Adipositas vorzubeugen.&quot;
Auffällig war außerdem, dass Familien mit übergewichtigen Töchtern häufiger und früher am Programm teilnahmen als solche mit Söhnen. So waren die teilnehmenden Mädchen im Mittel 8,8 Jahre und die Jungen bereits 10,4 Jahre alt.
<strong>Gründe für Nichtteilnahme</strong><br />Die hauptsächlich angeführten Gründe, warum Familien nicht an dem Präventionsprogramm teilnehmen wollten, waren die Überzeugung, dass man bereits gesund genug lebe oder das eigene Kind nicht übergewichtig sei. Genannt wurden außerdem Zeitmangel, die Teilnahme an anderen Programmen und die zu hohen Kosten eines gesünderen Lebensstils. Die Vorstellung bereits gesund zu essen, stand häufig im Widerspruch zu den Angaben zur Ernährung. 
So fiel gerade bei diesen Familien häufiger das Frühstück aus und die Mahlzeiten waren unregelmäßig. Gründe für die Teilnahme waren eine bereits vorliegende Adipositas beim Kind und auch die Einsicht der Eltern, dass sie gegen ihr eigenes Übergewicht angehen müssen.
  <strong>Mehr Bewusstsein für die negativen Folgen von Übergewicht schaffen</strong><br />Die wichtigste Erkenntnis aus der Studie sei deshalb &quot;Präventionsprogramme zu entwickeln, die die Betroffenen auch wirklich erreichen. In den Familien muss erst ein Bewusstsein für die negativen Folgen von Übergewicht geschaffen werden&quot;, so die Leiterin der IFB-Nachwuchsforschungsgruppe &quot;Prävention von Adipositas&quot;, Dr. Blüher. 
Solche Programme sind wichtiger denn je, da rund 80 Prozent der übergewichtigen Kinder auch als Erwachsene dick bleiben. Immer häufiger treten außerdem schon bei Kindern und Jugendlichen Erkrankungen wie Diabetes, orthopädische und Herz-Kreislaufbeschwerden auf, die mit starkem Übergewicht zusammen hängen. 
Die Beratung im Adipositas-Präventionsprogramm erfolgt telefonisch, sodass Familien unabhängig vom Wohnort dieses niedrigschwellige Angebot nutzen können (weitere Informationen unter: <link http://www.taff.crescnet.org>www.taff.crescnet.org</link>).
<hr   />
<em>Quelle: Pressemitteilung der Universität Leipzig</em>]]></content:encoded>
			<category>DEJ-News</category>
			<category>DF-News</category>
			<category>DJ-News</category>
			<category>DSH-News</category>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 May 2012 16:40:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Pädiater machen nun ernst mit der primären Prävention</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/paediater-machen-nun-ernst-mit-der-primaeren-praevention.html</link>
			<description>Die Zahl chronisch und psychisch kranker Jugendlicher sowie Adoleszenter mit Substanzmittel- und Medienmissbrauch wird künftig weiter ansteigen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gestoppt werden könne dieser Trend nur dann, wenn es gelingt, einen Teil dieser Krankheiten und Abhängigkeiten erst gar nicht entstehen zu lassen, meint der Jugendmediziner Dr. Uwe Büsching. Der Pädiater aus Bielefeld war wissenschaftlicher Kongressleiter des 18. Kongresses für Jugendmedizin in Weimar.
Diese aktuellen Erfordernissen sind jedoch die bisherigen Früherkennungsuntersuchungen im Kindes- und Jugendalter in Deutschland aber in keiner Weise gerecht geworden, kritisiert Büsching. Deshalb werde die primäre Prävention nun ein tragender Bestandteil der neuen Kinder- und Jugendvorsorgen U10, U11, J1 und J2. Nicht nur die Ärzte, sondern auch die Eltern und Jugendlichen selbst fänden es nicht mehr zeitgemäß, bei den Früherkennungen oder Beratungen „nur kurz untersucht zu werden und darüber dann ein bisschen zu reden.“
Um die „Schwachstellen“ wie akute – gerade auch sozialpädiatrisch bedingte - Gesundheitsprobleme oder Abhängigkeiten von Jugendlichen bei der vorausschauenden Gesundheitsberatung aber qualifiziert aufspüren zu können, sind eine Reihe spezifischer Fragebögen (etwa der Mannheimer Jugendlichen Fragebogen) entwickelt worden. Diese sollen Auffälligkeiten aufdecken, die dann gezielt aufgegriffen und mit den Jugendlichen – durchaus auch kontrovers –besprochen werden sollen. Nach den bisherigen Testanwendungen dieser neu ausgerichteten Vorsorge-Beratungen stoße dieses neue Konzept bei den Jugendlichen auf überaus positive Resonanz, so Büsching.
Dabei sollten die Ärzte durchaus auch den Mut haben, neue Wege zu beschreiten. So ermunterte der Berliner Jugendmediziner Dr. Burkhard Ruppert seine Kollegen in Weimar dazu, gut qualifizierte Medizinische Fachangestellte (MFA) weit stärker als bislang in die neuen Vorsorgen mit einzubeziehen. Sehr bewährt habe sich auch ein Recall-System per E-Mail oder SMS, mit dem Jugendliche auch noch ganz kurzfristig an die neuen Vorsorgen erinnert werden könnten.&nbsp;
Die neuen anspruchsvollen Untersuchungen werden aber anderseits auch den Ärzten eine Menge gerade auch an sozialpädiatrischem Know How abverlangen. Zum einen müsste sich der Arzt mit den diversen Fragebögen zur Gesundheit, zur Zufriedenheit oder zur Lebensqualität erst einmal auseinandersetzen. Zudem seien – trotz erheblicher Delegationspotentiale an die MFA - mindestens 25 Minuten reine Arztzeit für die neuen J1- und J2 Beratungen zu veranschlagen. 
Auszahlen würde sich dies für den behandelnden Jugendmediziner aber nur an, wenn mindestens 30 Vorsorgen nach dem neuen Muster im Quartal abgerechnet werden könnten. Die Bundesregierung forderte der BVKJ abschließend dazu auf, die neuen – über Selektivverträge bereits jetzt anwendbaren und abrechenbaren   – Vorsorgen umgehend auch in die Regelversorgung zu übernehmen.&nbsp;]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 00:29:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinderarmut: Extremes Armutsgefälle in Thüringen</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/kinderarmut-extremes-armutsgefaelle-in-thueringen.html</link>
			<description>In den neuen Bundesländern ist die Armutsquote von Kindern nach Berlin und dem Ruhrgebiet weiter am höchsten und zudem extrem ungleich verteilt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Darauf hat Dr. Monika Niehaus, Pressesprecherin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Thüringen, beim 18. Kongress für Jugendmedizin in Weimar hingewiesen. So lebten allein in Thüringen im Jahr 2010 insgesamt 13.277 Kinder unter drei Jahren in Armut. Zwar ist dies im Vergleich zu 2009 ein Rückgang um 1,7 Prozent. Trotzdem leben nach Erhebungen des Sozialraumatlas KECK (Kommunale Entwicklung – Chancen für Kinder) ein Viertel aller Kinder unter drei Jahren im Freistaat unter Armutsbedingungen.&nbsp;
Besonders prekär ist dabei in Thüringen das Armutsgefälle innerhalb einer Stadt oder einer Region. So verwies Niehaus darauf, dass zum Beispiel in Gera 38 Prozent der Familien von Hartz IV leben müssen, im Landkreis Eichsfeld dagegen lediglich 15 Prozent. Noch krasser sei die Verteilung in der Stadt Jena. Dort schwanke die Armutsquote bei unter Dreijährigen unter den Stadtteilen zwischen einem Prozent und einer Rate von über 50 Prozent.]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 00:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Störungen des Sozialverhaltens oft Ursache für Strafdelikte</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/stoerungen-des-sozialverhaltens-oft-ursache-fuer-strafdelikte.html</link>
			<description>Kinder und Jugendliche, deren Sozialverhalten nachhaltig gestört ist, sind überdurchschnittlich häufiger in Strafdelikte verwickelt.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf diese Zusammenhänge hat der Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Bodo Müller beim 18. Kongress für Jugendmedizin des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Weimar hingewiesen. Diese Gefahren würden allerdings immer noch unterschätzt. So waren unter den 2,1 Millionen Tatverdächtigen für Strafdelikte im Jahr 2010 allein 15 Prozent Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Besonders hoch sei die Rate an Tatverdächtigen in der Altersspanne zwischen 14 und 17 Jahren (10,8 Prozent).
Besorgniserregend sei dabei die Zunahme an Köperverletzungsdelikten gerade unter Alkoholeinfluss. Beteiligt seien daran überdurchschnittlich häufig junge Menschen, die ein oppositionelles, aggressives und dissoziales Verhalten zeigten.
Unterschätzt werde auch die hohe Komorbiditätsrate sozial verhaltensgestörter Jugendlicher. Bei bis zu 45 Prozent von ihnen wird laut Müller zusätzlich ADHS diagnostiziert, bei 22 bis 33 Prozent Angststörungen und bei jedem zweiten bis dritten betroffenen Jugendlichen dysthyme oder depressive Störungen. Eine erfolgreiche Behandlung sei nur dann möglich, wenn die soziale Kompetenz sowie die Eltern-Kind-Interaktion nachhaltig verbessert werden könne.]]></content:encoded>
			<category>KiPra-News</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 00:14:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>&quot;Schulfrei für zuckerhaltige Getränke!&quot;</title>
			<link>http://www.kinderaerztliche-praxis.de/startseite/news-details/article/schulfrei-fuer-zuckerhaltige-getraenke.html</link>
			<description>Organisation diabetesDE fordert gesunde Getränke an Schulen und bekommt Unterstützung von der CDU und den Grünen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>Presse-Information der Organisation &quot;diabetesDE&quot;<br /></em><br />Berlin – &nbsp;Übergewicht und Adipositas sind Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes. Die Grundlagen werden häufig schon im Kindes- und Jugendalter gelegt. Eine Ursache hierfür ist der hohe Konsum ungesunder Lebensmittel. <br /><br /><strong>Schulen: mangelhafte Qualität<br /></strong>Auch Schulen tragen zu dieser Entwicklung bei, wenn sie eine mangelhafte Qualität in der Mittagsverpflegung und ein ungesundes Angebot von Süßgetränken über Naschwaren und kalorienreichen Snacks an schuleigenen Kiosken dulden. Die Politik sollte hier regelnd eingreifen, denn Schulen sollten Kinder mit ihrem Angebot nicht zu einem ungesunden Lebensstil verführen, kritisieren Experten von <em>diabetesDE – &nbsp;Deutsche Diabetes-Hilfe</em>.<br /><br /><strong>Online-Petition unterzeichnen<br /></strong>Daher fordert die gemeinnützige Organisation jetzt in einem ersten Schritt auf&nbsp; zur Unterzeichnung einer Online-Petition gegen den Verkauf von zuckerhaltigen Getränken an Schulen.&nbsp;„Wir schätzen, dass aktuell in Deutschland bereits &nbsp;5&nbsp;000 Kinder und Jugendliche mit Diabetes Typ&nbsp;2 leben “, so Professor Dr. med. Thomas Danne, Vorstandsvorsitzender von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. &nbsp; <br /><br /><strong>Der Lebensstil ist schuld<br /></strong>Die Ursachen für den dramatischen Anstieg vermuten Diabetologen im Lebensstil der Jugendlichen: „Sie bewegen sich zu wenig und ernähren sich zunehmend ungesund – hier müssen wir so früh wie möglich eingreifen“, fordert der Chefarzt vom Kinderkrankenhaus auf der Bult, Hannover. „Kinder in Deutschland konsumieren mehr als doppelt soviel ungesunde Getränke und Lebensmittel, als gut für sie wäre.“ <br /><br /><strong>Jugendliche: 30 kg Zucker pro Jahr durch Limos!</strong><br />Dazu zählen zu süße, zu fette und zu salzige Lebensmittel. „Allein über Limonaden nehmen Jungen im Alter von 6 Jahren bereits 5 kg Zucker pro Jahr auf (1.666 Zuckerwürfel) und im Alter von 15-17 Jahren sind es bereits 30 kg Zucker (10.000 Zuckerwürfel). Schulen sollten es den Kindern leicht machen, einen gesunden Lebensstil auch zu leben.“, so Danne. Stattdessen bieten Schulverpflegungseinrichtungen, Schulkioske und Getränkeautomaten zuckerhaltige Getränke wie Cola, Limonaden, Fruchtsaft, -nektar und Eistee an.<br /><br /><strong>Appell an Berliner Schulen</strong><br /> Diese Getränke erhöhen vermutlich das Risiko für starkes Übergewicht und Diabetes Typ 2, weil sie nicht satt machen, obwohl sie viele Kalorien enthalten. Mit der Online-Petition „Schulfrei für zuckerhaltige Getränke!“ fordert <em>diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe</em> zusammen mit der <em>Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (BDKJ) </em>nun in einem Pilotprojekt Berliner Schulen dazu auf, eine Vorbildfunktion für andere Bundesländer einzunehmen und zuckerhaltige Getränke nicht mehr zu verkaufen. Eine Forderung, die auch Politikerdiverser Parteien mittragen können: <br /><br /><strong>Jens Spahn (CDU): &quot;überzuckerte Geträmke&quot;</strong><br />In einer Podiumsveranstaltung der Charité gestand der gesundheitspolitische Sprecher der CDU Jens Spahn: „Ein Verbot überzuckerter Getränke an Schulen – darüber würde ich mit mir reden lassen.“ Und auch die ernährungspolitische Sprecherin der Grünen Nicole Maisch steht voll und ganz hinter der Forderung von diabetesDE: „Ein Verkaufsverbot von Limonaden an Schulen ist ein erster Schritt, die Kinder vor der Aufnahme von zu viel Zucker zu bewahren“. Die Petition steht online unter: <br /><link http://www.petitiononline.de/petition/schulfrei-fuer-zuckerhaltige-getraenke/887>http://www.petitiononline.de/petition/schulfrei-fuer-zuckerhaltige-getraenke/887</link>
Ihre Kontakte für Rückfragen:<br /> &nbsp; <br />diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe <br />Nicole Mattig-Fabian (Geschäftsführung) <br />Reinhardtstraße 31 <br />10117 Berlin <br />Tel.: +49 (0)30 201 677-12 <br />Fax: +49 (0)30 201 677-20 <br />E-Mail: <link mattig-fabian@diabetesde.org>mattig-fabian@diabetesde.org</link> <br /><link http://www.diabetesde.org>www.diabetesde.org</link><br /><link http://www.deutsche-diabetes-hilfe.de>www.deutsche-diabetes-hilfe.de</link>]]></content:encoded>
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